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Warum ist das Rad rund?
Die Frage:
Diese Frage wird nicht oft gestellt, da das Rad einfach rund ist, sonst
wär´s ja auch kein Rad. Ausserdem ist es ja schon immer so,
wir kennen es ja nicht anders. Aber warum haben unsere Vorfahren das Rad
eigentlich rund gemacht? Wir dachten uns, dem müssen wir mal auf den
Grund gehen und recherchieren, was sich unsere Ahnen dabei gedacht haben.
Die Antwort:
Eine vernünftige Antwort zu finden war gar nicht so einfach, aber
wir sind doch auf ein ganz plausiebles Ergebnis gekommen. Erstens gibt
es natürlich das Rad, denn Rollwiderstand ist viel geringer als Reibungswiderstand.
Die alten Ägypter zogen alles mit einem Schlitten, und das war wirklich
eine Plagerei. Aber nur mal angenommen, das Rad wäre quadratisch,
der Energieaufwand zur Fortbewegung wäre sogar etwas geringer als
beim runden Rad. Hier wäre zwar der Energieaufwand höher, um
den Schwerpunkt so zu verlagern, dass er senkrecht über einer
Ecke liegt, dafür müsste man keine Energie mehr aufwenden, um
das Rad eine viertel Umdrehung weiter zu drehen, da hier die potentielle
Energie zu gange ist. Beim runden Rad ist der Schwerpunkt ja immer "im
Lot", sodass zur Fortbewegung zwar wenig, aber immer Energie zugeführt
werden muss. Dafür gibt es beim runden Rad den Rollwiderstand, der
ja beim Quadratischen nicht vorhanden wäre, da es wärend der
Energiezufuhr immer nur auf einer Kante steht.
Der Grund, warum sich doch das runde Rad durchgesetzt hat ist wahrscheinlich
der, dass früher keine Stossdämpfer existiert haben, und so das
quadratische Rad sich nicht durchsetzen konnte. Ausserdem bietet bergab
das Runde natürlich den Vorteil, dass hier die Fortbewegung auch ohne
Energie zustande kommt. (Wenn der Rollwiderstand überwunden ist)
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