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Der Marterie-Komprimierer


Der Gedanke:


Jeder Computer-Anwender kennt die sehr sinnvollen Packprogramme wie z.B. Arj, Zip, etc. Das sind Programme, die Daten wie Bilder oder Texte verlustfrei komprimieren, damit sie weniger Speicherplatz benötigen (zur Übertragung auf Diskette oder über die Telefonleitung), und bei Bedarf wieder entkomprimiert werden können. Unser Gedanke war, dass jenes auch bei festen Gegenständen wie Tisch, Fernseher, Auto, etc. Sinn machen würde und doch irgendwie möglich sein muss.


Die Theorie:


Jedes Atom besteht aus einer Atomhülle und dem Atomkern. Der Atomkern besteht aus Protonen und Neutronen, die Hülle ausschliesslich aus Elektronen. Die Anzahl der Elektronen wird durch die Anzahl der Protonen im Atomkern bestimmt, und sind ausschlaggebend für die Grösse des Atoms. Die Atomkerne sind verhältnismässig klein, denn so lassen sich z.B. alle Atomkerne eines Wolkenkratzers problemlos in einem Stecknadelkopf unterbringen. Würde man nun alle Elektronen des zu komprimierenden Gegenstandes entfernen, hätte man den Gegenstand sehr verkleinert und könnte in dann auch wieder nach der Elektronenzufuhr in den Ausgangszustand zurückführen.


Die Arbeit:

Wir hatten einige Hürden zu meistern, denn das erste Problem war die Grösse. Da die komprimierten Gegenstände zu klein waren fanden wir sie einfach nicht mehr um das dekomprimieren zu testen Hier ( . ) sehen Sie ein Bild von einem komprimiertem 8-Parteien-Haus, also können Sie sich den komprimierten Fernseher vorstellen. Wir haben ihn abgeschrieben und uns einen Neuen gekauft. Die nächste Schwierigkeit war das Gewicht. Da fast die ganze Masse eines Atoms im Kern enthalten ist, wog oben abgebildetes Haus immer noch 1500 Tonnen! Dieses Problem haben wir noch nicht ganz im Griff, aber wir arbeiten auch an einem Gewichtskomprimierer. Auch die Dekomprimierung ist nicht so einfach, denn bis jetzt bezogen wir die benötigten Elektronen aus dem Stromnetz, was aber sehr langwierig und kostspielig ist, und auch hier kommt noch einiges an Grundlagenforschung auf uns zu, wir sind aber sehr optimistisch.