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Das flüssige Licht
Die Idee:
Uns fiel auf, dass jedes bekannte Element seinen Aggregatszustand ändern
kann, und somit kann man Gase durch Temperaturerniedrigung und/oder Druckerhöhung
verflüssigen. Da Licht aus Photonen besteht und diese ebenfalls eine
Masse haben und den physikalischen Gesetzen unterliegen, muss es doch auch
dort funktionieren.
Die Beobachtung:
Wir beobachteten, dass sich Licht bei niedriger Temperatur besser hält,
und zwar im Haushalt.
Wenn man tagsüber den Kühlschrank öffnet um Nahrungsmittel
zu entnehmen, dringt zwangsläufig Licht hinen, was nach dem Schließen
der Türe darin gefangen ist. Hat man nun in der Nacht hunger und öffnet
den Kühlschrank, ist das eingeschlossene Licht immer noch darin enthalten
und entweicht auch nicht vollständig, denn selbst nach mehrmaligem
Öffnen ist immer noch Licht enthalten. Da es beim Kleiderschrank oder
gar ganzen Räumen nicht funktioniert, obwohl man denken müsste,
hier passt viel mehr Licht hinein, ist es eindeutig, dass es an der Temperatur
liegt.
Die Theorie:
Licht besteht aus Photonen und diese haben eine (wenn auch sehr geringe)
Masse, unterliegen somit der Gravitation. Wenn man einen Dewar-Gefäss
nimmt, das in der Innenseite 100% verspiegelt ist, kann man Licht darin
einfangen. Kühlt man nun dieses Gefäss und konzentriert man die
Photonen auf der Unterseite mit Hilfe der Zentrifugalkraft, haben die Photonen
nun nicht mehr die Möglichkeit, sich frei zu bewegen und es bildet
sich das Licht in flüssiger Form. Durch sehr starke Kühlung kann
man es sogar in den festen Zustand überführen und erhält
Lichtkristalle.
Die Arbeit:
Leider ist es in der Praxis schwieriger, als es sich anhört, denn
Licht besitzt ja zusätzlich einen Wellencharakter, der es sehr schwierig
macht, das flüssige Licht zu lagern, denn auch hier ist das Sprichwort"steter
Tropfen höhlt den Stein" zutreffend. Wir machen jedoch täglich
Fortschritte, sodass wir bald auf dieser Seite über die ersten Erfolge
berichten werden.
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